Das sind die 8 besten GHG Protocol Software-Lösungen 2026:
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Watershed
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Normative
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Plan A
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Sweep
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Greenly
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Persefoni
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Sphera
GHG Protocol Software ist eine spezialisierte Softwarelösung, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Treibhausgasemissionen nach dem GHG Protocol Corporate Standard systematisch zu erfassen, zu berechnen und zu berichten: Scope 1, Scope 2 (location-based und market-based) und Scope 3 in allen 15 Kategorien, ausgedrückt in CO2-Äquivalenten (tCO2e).
Das GHG Protocol ist der globale Standard für Treibhausgasbilanzierung und bildet die methodische Grundlage für CSRD, SBTi, CDP, EU-Taxonomie und nahezu alle anderen Nachhaltigkeits-Rahmenwerke. Wer eine GHG-Protocol-konforme Software wählt, stellt sicher, dass seine Emissionsdaten von externen Prüfern, Investoren und Regulatoren anerkannt werden.
In diesem Artikel vergleichen wir die 8 besten GHG Protocol Software-Lösungen, erläutern die wichtigsten Standards und zeigen, worauf es bei der Auswahl ankommt.
Die 8 besten GHG Protocol Software-Lösungen im Vergleich 2026
1) Dcycle
Dcycle ist eine SaaS-Plattform für die vollständige GHG-Protocol-konforme Treibhausgasbilanzierung und verbindet die Emissionsberechnung direkt mit allen regulatorischen Anforderungen: CSRD nach ESRS E1, EU-Taxonomie, LkSG und SBTi.
Was Dcycle von spezialisierten CO2-Rechnern unterscheidet: Die Plattform setzt das GHG Protocol nicht nur für die Bilanzierung um, sondern aufbereitet die Ergebnisse direkt für alle Reporting-Pflichten. Emissionsdaten, die einmal nach GHG Protocol erfasst wurden, fließen automatisch in CSRD-Berichte nach ESRS E1, SBTi-Einreichungen, CDP-Fragebögen und EU-Taxonomie-Analysen ein.
Mit Dcycle können Unternehmen:
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Scope 1 vollständig erfassen: stationäre Verbrennung, mobile Quellen, Prozessemissionen und flüchtige Emissionen.
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Scope 2 nach beiden GHG-Protocol-Methoden berechnen: location-based und market-based, inklusive Herkunftsnachweisen (GOs) und PPAs.
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Scope 3 in allen 15 Kategorien abbilden: von eingekauften Waren (Kat. 1) über Geschäftsreisen (Kat. 6) bis zu Investitionsemissionen (Kat. 15).
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Lieferantenspezifische Primärdaten über strukturierte Lieferantenportale einfordern und integrieren.
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GHG-Protocol-konforme Berichte mit vollständiger Methodik-Dokumentation für externe Prüfer exportieren.
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SBTi-Reduktionspfade automatisch berechnen und jährliche Fortschrittsupdates generieren.
Jetzt Demo anfordern und erfahren, wie Dcycle GHG-Protocol-Compliance und regulatorisches Reporting in einer Plattform vereint.
2) Watershed
Watershed ist eine amerikanische Plattform für Enterprise-Treibhausgasbilanzierung nach GHG Protocol, die durch tiefe ERP-Integrationen und eine strukturierte Scope-3-Methodologie überzeugt. Besonders geeignet für global aufgestellte Unternehmen mit komplexen Lieferketten.
Watershed bietet primärdatenbasierte Berechnungen für Scope-3-Kategorie 1 und eine der umfangreichsten Scope-3-Methodologien am Markt, inklusive sektorspezifischer Emissionsfaktoren.
Was Watershed bietet:
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Tiefe ERP- und Beschaffungssystem-Integrationen für alle drei Scopes.
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Szenarioanalysen für verschiedene GHG-Protocol-Bilanzierungsansätze.
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Reporting für CSRD, CDP und SEC Climate Disclosure Rule.
3) Normative
Normative hat sich auf methodisch präzise GHG-Protocol-Berechnungen spezialisiert und bietet eine der stärksten Emissionsfaktoren-Datenbanken am Markt. Besonders geeignet für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Auditfähigkeit und Berechnungstransparenz.
Die lückenlose Dokumentation aller Berechnungsschritte macht Normative zur starken Wahl für Unternehmen, die ihre GHG-Protocol-Bilanz erstmals extern prüfen lassen.
Was Normative auszeichnet:
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Umfangreiche, regelmäßig aktualisierte Emissionsfaktoren-Datenbank (DEFRA, ADEME, ecoinvent).
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Vollständige Dokumentation aller GHG-Protocol-Berechnungsschritte.
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Hotspot-Analyse zur Identifikation der größten Emissionsquellen.
4) Plan A
Plan A verbindet GHG-Protocol-konforme Treibhausgasbilanzierung mit Klimazielplanung und Nachhaltigkeitsreporting in einem integrierten System. Besonders für mittelständische Unternehmen geeignet, die Scope 1, 2 und 3 nach GHG Protocol erfassen und gleichzeitig SBTi-Ziele tracken möchten.
Vorteile von Plan A:
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GHG-Protocol-konforme Scope-1-2-3-Erfassung mit Echtzeit-Dashboards.
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Integrierte SBTi-Zielverfolgung und Klimamaßnahmenplanung.
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Fokus auf europäische Rahmenwerke: CSRD, EU-Taxonomie, SBTi.
5) Sweep
Sweep bietet eine europäische Plattform für GHG-Protocol-konforme CO2-Bilanzierung mit besonderem Fokus auf Scope-3-Kategorie 1 und strukturierte Lieferantenengagement-Programme. Für Unternehmen, bei denen die vorgelagerte Lieferkette den größten Teil der Emissionsbilanz ausmacht.
Stärken von Sweep:
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Strukturierte Lieferantenengagement-Programme für Scope-3-Kategorie 1.
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Scope-2-Optimierung durch GOs und PPAs nach GHG Protocol Market-Based Method.
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CSRD- und CDP-Reporting aus einer GHG-Protocol-konformen Datenbasis.
6) Greenly
Greenly ist eine europäische Plattform für schnelle GHG-Protocol-Bilanzierung, die besonders durch einfache Implementierung und geführtes Onboarding überzeugt. Gut geeignet für Unternehmen, die mit einer ersten GHG-Protocol-konformen Bilanz starten und schrittweise Scope 3 ausbauen möchten.
Was Greenly bietet:
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Schnelle Einrichtung für GHG-Protocol-konforme Scope-1- und Scope-2-Bilanzierung.
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Geführter Aufbau der Scope-3-Bilanz nach GHG Protocol Scope 3 Standard.
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Unterstützung für CSRD, CDP und SBTi-Einreichungsvorbereitung.
7) Persefoni
Persefoni bietet GHG-Protocol-konforme Bilanzierung mit besonderem Fokus auf Finanzinstitute: Scope-3-Kategorie 15 (Investitionen) nach PCAF-Standard, der auf dem GHG Protocol aufbaut und speziell für Finanzierungsemissionen entwickelt wurde.
Hauptvorteile von Persefoni:
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PCAF-Standard-Berechnungen für Scope-3-Kategorie 15.
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GHG-Protocol-konforme Bilanzierung aller drei Scopes.
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Unterstützung für CSRD, TCFD und Net-Zero-Banking-Commitments.
8) Sphera
Sphera bietet GHG-Protocol-konforme Bilanzierung als Teil einer umfassenden ESG-Plattform mit starkem Fokus auf Industrieunternehmen und EHS-Integration. Besonders stark bei standortbasierten Scope-1-Berechnungen für Produktionsanlagen.
Stärken von Sphera:
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Standortbasierte Scope-1-Berechnung für Industrieanlagen nach GHG Protocol.
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Integration von EHS-Prozessen und Emissionsdaten in einer Plattform.
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Skalierbar für global aufgestellte Industriekonzerne.
Was ist das GHG Protocol?
Geschichte und Bedeutung
Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist der international meistgenutzte Standard für Treibhausgasbilanzierung. Es wurde 1998 vom World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt und ist heute die methodische Grundlage für:
CSRD und ESRS E1: Die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung verweist explizit auf das GHG Protocol als Standard für die Treibhausgasbilanzierung nach Scopes.
SBTi: Die Science Based Targets initiative akzeptiert nur Einreichungen, die auf einer vollständigen GHG-Protocol-konformen Baseline basieren.
CDP: Das CDP-Reporting-Framework baut vollständig auf der GHG-Protocol-Methodik auf.
EU-Taxonomie: Die Berechnung klimabezogener Aktivitäten für die EU-Taxonomie setzt GHG-Protocol-konforme Emissionsdaten voraus.
Die wichtigsten GHG Protocol Standards
Das GHG Protocol umfasst mehrere Standards für verschiedene Anwendungsfälle:
Corporate Standard: Der grundlegende Standard für die Unternehmensbilanzierung. Definiert Scope 1, 2 und 3 und die Methodik für die Berechnung aller Emissionskategorien.
Scope 3 Standard: Ergänzung zum Corporate Standard mit detaillierter Methodik für alle 15 Scope-3-Kategorien: Berechnungsansätze, Emissionsfaktoren-Anforderungen und Wesentlichkeitskriterien.
Market-Based Method Guidance: Spezifische Leitlinien für die marktbasierte Scope-2-Berechnung mit Herkunftsnachweisen, PPAs und Lieferantenverträgen.
Product Standard: Standard für die Berechnung des Produkt-Carbon-Footprints (PCF) eines einzelnen Produkts über seinen Lebenszyklus.
Project Protocol: Standard für die Berechnung der Emissionsreduktion durch spezifische Klimaschutzprojekte.
GHG Protocol Corporate Standard als Pflichtlektüre: Bevor eine Software ausgewählt wird, lohnt es sich, den GHG Protocol Corporate Standard (kostenlos auf ghgprotocol.org verfügbar) zumindest in den Grundzügen zu kennen. Er definiert die Konsolidierungsansätze (Equity Share vs. Operational Control), die Systemgrenzen und die Methodik für alle Scopes. Software, die nicht explizit auf den Corporate Standard verweist, sollte kritisch hinterfragt werden.
5 Kriterien für die Auswahl der besten GHG Protocol Software
1) Explizite Konformität mit dem GHG Protocol Corporate Standard
Nicht jede CO2-Bilanzierungssoftware ist vollständig GHG-Protocol-konform. Achten Sie darauf, dass die Plattform explizit auf den GHG Protocol Corporate Standard verweist, beide Konsolidierungsansätze (Equity Share und Operational Control) unterstützt, alle sechs Kyoto-Treibhausgase abdeckt und die Ergebnisse in tCO2e ausweist.
Alle 6 Kyoto-Gase prüfen: Das GHG Protocol erfasst nicht nur CO2, sondern alle sechs Treibhausgase des Kyoto-Protokolls: CO2, Methan (CH4, GWP 28), Lachgas (N2O, GWP 265), HFCs, PFCs und SF6. Für Unternehmen mit Kälteanlagen, Industrieprozessen oder Sondergasen ist die vollständige Abdeckung aller Gase entscheidend.
2) Scope-3-Abdeckung nach GHG Protocol Scope 3 Standard
Der GHG Protocol Scope 3 Standard ist der anspruchsvollste Teil. Prüfen Sie, ob die Software alle 15 Kategorien methodisch korrekt abdeckt, alle drei Berechnungsansätze unterstützt (spend-based, activity-based, supplier-specific) und die Wesentlichkeitsanalyse nach GHG-Protocol-Kriterien unterstützt.
3) Beide Scope-2-Methoden nach Market-Based Method Guidance
CSRD und SBTi verlangen beide Methoden. Prüfen Sie, ob die Plattform Herkunftsnachweise (GOs), PPAs und Lieferantenverträge nach den Anforderungen der GHG Protocol Market-Based Method Guidance verarbeiten kann. Nur so lässt sich der Effekt erneuerbarer Energiebeschaffung korrekt ausweisen.
4) Aktualisierte und anerkannte Emissionsfaktoren-Datenbanken
Die Qualität einer GHG-Protocol-konformen Bilanz hängt direkt von den verwendeten Emissionsfaktoren ab. Prüfen Sie, welche Datenbanken die Plattform nutzt (DEFRA, ADEME, ecoinvent, IEA) und wie häufig diese aktualisiert werden. Für Scope-2-Berechnungen sind länderspezifische Netzstromfaktoren entscheidend.
5) Auditfähige Dokumentation für externe Prüfungen
GHG-Protocol-konforme Bilanzen werden zunehmend extern geprüft: durch Wirtschaftsprüfer für CSRD, durch akkreditierte Prüfstellen für SBTi-Einreichungen und durch CDP-Reviewer. Die Software muss vollständige Audit Trails, Quellenbelege und Methodikdokumentation als Standardfunktionen bieten.
Dcycle ist vollständig GHG-Protocol-konform und bereitet die Emissionsdaten direkt für CSRD, SBTi und CDP auf. Erfahren Sie mehr in einer kostenlosen Demo.
Demo anfordern →5 Vorteile einer modernen GHG Protocol Software
1) Methodisch korrekte und anerkannte Emissionsdaten
Eine GHG-Protocol-konforme Software stellt sicher, dass alle Emissionen nach international anerkannten Regeln berechnet werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Bilanz von CSRD-Prüfern, SBTi-Reviewern, CDP-Analysten und Investoren ohne Rückfragen akzeptiert wird.
2) Erhebliche Zeitersparnis durch Automatisierung
Manuelle GHG-Protocol-Bilanzierungen in Excel kosten Unternehmen typischerweise 4 bis 8 Wochen Aufwand pro Jahr. Eine Plattform mit automatisierten Datenimporten aus ERP-, Buchhaltungs- und Einkaufssystemen reduziert diesen Aufwand auf wenige Tage und verbessert gleichzeitig die Datenqualität.
3) Vollständige Scope-3-Bilanz ohne Methodikexpertise
Die korrekte Anwendung des GHG Protocol Scope 3 Standard erfordert erhebliche Methodikkenntnisse: Wesentlichkeitsanalyse, Auswahl des richtigen Berechnungsansatzes, länderspezifische Emissionsfaktoren. Eine gute Software führt durch diesen Prozess und übernimmt die methodische Komplexität.
4) Direkte Verknüpfung mit CSRD, SBTi und CDP
GHG-Protocol-konforme Daten, die einmal erfasst sind, sollten direkt für alle regulatorischen Anforderungen nutzbar sein: CSRD-Berichte nach ESRS E1, SBTi-Einreichungen, CDP-Fragebögen und EU-Taxonomie-Analysen. Eine integrierte Plattform vermeidet Mehrfacherfassung und Inkonsistenzen zwischen Berichten.
5) Zukunftssicherheit bei sich entwickelnden Standards
Das GHG Protocol wird regelmäßig aktualisiert: neue Scope-3-Kategorien, überarbeitete Emissionsfaktoren, neue Market-Based-Method-Guidance. Eine Software, die aktiv von einem spezialisierten Anbieter gepflegt wird, stellt sicher, dass Ihre Bilanz immer dem aktuellen Stand des Standards entspricht.
Dcycle: GHG Protocol vollständig umgesetzt
Corporate Standard, Scope 3 Standard und Market-Based Method
Dcycle setzt alle relevanten GHG Protocol Standards vollständig um: Corporate Standard für Scope 1 und 2, Scope 3 Standard für alle 15 Kategorien und Market-Based Method Guidance für die marktbasierte Scope-2-Berechnung mit Herkunftsnachweisen und PPAs.
Die Plattform aktualisiert Emissionsfaktoren-Datenbanken regelmäßig und dokumentiert alle Berechnungsschritte automatisch, sodass jede GHG-Protocol-Bilanz vollständig auditfähig ist.
Von der GHG-Protocol-Bilanz zur CSRD-Pflichtoffenlegung
Dcycle verbindet die GHG-Protocol-konforme Bilanzierung direkt mit der CSRD-Pflichtoffenlegung nach ESRS E1: Scope-1-2-3-Emissionen, Klimatransitionsplan, Reduktionsziele und Fortschrittsmessung. Statt die GHG-Protocol-Bilanz manuell in den CSRD-Bericht zu übertragen, geschieht das in Dcycle vollautomatisch.
Lieferantenintegration für GHG-Protocol-konforme Scope-3-Primärdaten
Der GHG Protocol Scope 3 Standard priorisiert lieferantenspezifische Primärdaten gegenüber Datenbank-Schätzwerten. Dcycle bietet strukturierte Lieferantenportale, über die Emissionsdaten direkt von Lieferanten eingefordert, validiert und in die Scope-3-Bilanz integriert werden: methodisch korrekt nach GHG Protocol und CSRD-prüfungsbereit.
Sehen Sie Dcycle in Aktion. Wir zeigen Ihnen in 30 Minuten, wie Ihre GHG-Protocol-Bilanz vollständig automatisiert und für CSRD, SBTi und CDP aufbereitet wird.
Kostenlose Demo buchen →Häufig gestellte Fragen zum GHG Protocol
Was ist das GHG Protocol und warum ist es wichtig?
Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist der globale Standard für Treibhausgasbilanzierung, entwickelt vom World Resources Institute (WRI) und dem WBCSD. Es ist die methodische Grundlage für CSRD/ESRS E1, SBTi, CDP, EU-Taxonomie und nahezu alle anderen Nachhaltigkeits-Rahmenwerke. Unternehmen, die ihre Emissionen nach GHG Protocol bilanzieren, stellen sicher, dass ihre Daten von externen Prüfern, Investoren und Regulatoren weltweit anerkannt werden.
Was ist der Unterschied zwischen GHG Protocol Corporate Standard und Scope 3 Standard?
Der Corporate Standard ist der Hauptstandard für die Unternehmensbilanzierung: Er definiert Scope 1, Scope 2 und die Grundmethodik für Scope 3. Der Scope 3 Standard ist eine Ergänzung mit detaillierter Methodik für alle 15 Scope-3-Kategorien: spezifische Berechnungsansätze, Wesentlichkeitskriterien und Anforderungen an die Datenqualität. Für eine vollständige, CSRD- und SBTi-konforme Scope-3-Bilanz ist der Scope 3 Standard unerlässlich.
Ist das GHG Protocol für CSRD verpflichtend?
ESRS E1 verweist auf das GHG Protocol als anerkannte Methodik und übernimmt die Scope-Definitionen direkt. Es gibt keine explizite CSRD-Pflicht zur Nutzung des GHG Protocol, aber in der Praxis ist es der einzige international anerkannte Standard, der alle ESRS-E1-Anforderungen methodisch abdeckt. Prüfer, Investoren und Regulatoren erwarten GHG-Protocol-konforme Daten als Standard.
Was ist der Unterschied zwischen location-based und market-based Scope 2?
Die location-based Methode verwendet den durchschnittlichen Emissionsfaktor des nationalen Stromnetzes, unabhängig von Energiebeschaffungsverträgen. Die market-based Methode berücksichtigt vertragliche Vereinbarungen: Herkunftsnachweise (Guarantees of Origin, GOs), Strombezugsverträge (PPAs) oder Lieferantenverträge mit erneuerbarem Strom. Wer 100 % Ökostrom mit verifizierten GOs bezieht, kann die marktbasierte Scope-2-Emission auf null reduzieren. CSRD verlangt die Ausweisung beider Methoden; für SBTi Near-Term Targets zählt die marktbasierte Methode.
Müssen alle 15 Scope-3-Kategorien nach GHG Protocol ausgewiesen werden?
Nein. Der GHG Protocol Scope 3 Standard erlaubt es, nicht wesentliche Kategorien auszulassen, wenn sie begründet werden. Als Wesentlichkeitsschwelle gilt: Kategorien mit mehr als 1 % der Gesamtemissionen sind als wesentlich einzustufen. Für CSRD und SBTi gelten dieselben Grundsätze. In der Praxis sind für die meisten Unternehmen 5 bis 8 Kategorien wesentlich, oft dominiert von Kategorie 1 (eingekaufte Waren) und je nach Branche Kategorie 11 (Produktnutzung) oder Kategorie 15 (Investitionen).
Kann eine GHG Protocol Software gleichzeitig für CSRD, SBTi und CDP genutzt werden?
Ja, und das ist eines der zentralen Effizienzargumente für eine integrierte Plattform. Da CSRD/ESRS E1, SBTi und CDP alle auf dem GHG Protocol aufbauen, basieren die Reporting-Anforderungen auf derselben Datenbasis. Eine Plattform wie Dcycle erfasst die GHG-Protocol-konformen Emissionsdaten einmal und bereitet sie automatisch für alle drei Rahmenwerke auf: CSRD-Bericht nach ESRS E1, SBTi-Einreichung und CDP-Fragebogen, ohne Mehrfacherfassung oder manuelle Übertragung.