CO2-Fußabdruck-RechnerfürUnternehmen
Berechnen Sie Ihren Corporate Carbon Footprint in 4 Schritten: Scope 1, 2 und 3 nach GHG-Protokoll, mit Vorlage und Rechenbeispiel für 2026.
- Schritte zur ersten CO2-Bilanz: von den Grenzen bis zur Summe in tCO2e
- statt ~50.000 Unternehmen bleiben nach dem Omnibus-Paket CSRD-pflichtig
- der Emissionen liegen im Mittelstand oft in Scope 3, der Lieferkette
- Adressaten fragen weiterhin nach Ihren CO2-Zahlen: Kunden, Banken, Investoren
Das Omnibus-Paket hat den verpflichtenden Anwendungsbereich der CSRD drastisch verkleinert: von rund 50.000 auf etwa 5.000 Unternehmen. Wer aber keine Zahlen liefert, verliert trotzdem, bei Kunden, Banken und Ausschreibungen. Dieser Rechner führt Sie Schritt für Schritt durch die Berechnung Ihres Corporate Carbon Footprint, mit einer Vorlage und einem vollständigen Rechenbeispiel.
Was Sie in diesem Rechner finden
Acht Abschnitte, in zwei Teilen:
Teil I: Grundlagen & Berechnung
- Warum sich Messen 2026 lohnt, auch ohne Berichtspflicht
- Was der Corporate Carbon Footprint umfasst: Scope 1, 2 und 3
- Der Rechenweg in vier Schritten: Grenzen, Daten, Faktoren, Konsolidierung
- Die Vorlage (Excel/Google Sheets) an einem vollständigen Rechenbeispiel
Teil II: Wirkung & Regulierung
- Wie Sie von der Zahl zur Maßnahme kommen: Hotspots und Prioritäten
- Der Stand nach Omnibus: neue Schwellen, Zeitplan, CBAM
- Sechs typische Fehler beim Messen, und wie Sie sie vermeiden
- Eine Checkliste für Ihre nächsten vier Wochen
Warum das Messen 2026 trotzdem zählt
Die Richtlinie (EU) 2026/470 (Omnibus I) hat die Schwellen drastisch angehoben: Statt zwei von drei Kriterien reichen zu erfüllen, brauchen Unternehmen jetzt mehr als 1.000 Mitarbeitende und mehr als 450 Millionen Euro Nettoumsatz gleichzeitig. Ein Großteil des Mittelstands fällt damit aus der Pflicht, bleibt aber Lieferant weiterhin pflichtiger Unternehmen, die Emissionsdaten in der Lieferkette abfragen.
Der Corporate Carbon Footprint bündelt alle Treibhausgasemissionen eines Unternehmens in einem Jahr, aufgeteilt nach dem GHG-Protokoll in drei Scopes: direkte Emissionen aus eigenen Quellen (Scope 1), indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie (Scope 2) und alle übrigen Emissionen der Wertschöpfungskette wie Einkauf, Logistik und Geschäftsreisen (Scope 3). In vielen Mittelstands-Bilanzen entfallen mehr als 70 % der Emissionen auf Scope 3. Wer Scope 3 auslässt, misst nur eine Ecke des Fußabdrucks.
Für Importeure kommt mit dem CO2-Grenzausgleich (CBAM) ein weiterer Grund hinzu: Seit dem 1. Januar 2026 gilt die definitive Phase, mit finanzieller Verantwortung für eingebettete Emissionen importierter Güter wie Eisen, Stahl, Aluminium und Zement. Die erste Jahreserklärung ist bis zum 30. September 2027 fällig.
Wie Dcycle hilft
Freiwilliges Messen verschiebt sich damit von einer Compliance-Aufgabe zu einem Zugang: zu Finanzierung, zu Ausschreibungen und zu Aufträgen großer Kunden, die Lieferantendaten verlangen. Wer früh und sauber misst, verhandelt später aus einer stärkeren Position.
Bei Dcycle helfen wir Unternehmen im deutschsprachigen Raum, ihren Corporate Carbon Footprint über Scope 1, 2 und 3 zu erfassen, aktuelle Emissionsfaktoren automatisch anzuwenden und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren, bereit für Kunden, Banken und Prüfer.
Demo anfragen und schauen Sie sich Ihre CO2-Bilanz an einem konkreten Fall an.
Für mehr Kontext zur automatisierten Berechnung besuchen Sie unsere Seite zur CO2-Bilanz. Für den regulatorischen Hintergrund rund um die CSRD sehen Sie sich die CSRD-Sammlung an.
Laden Sie den vollständigen Leitfaden kostenlos herunter.
Wichtige Kennzahlen
Einmal erfassen. Überall nutzen.
Erfahren Sie, wie Dcycle die Berichtszeit um 70 % senkt, betriebliche Einsparungen aufdeckt und Ihren Prüfern auf Anhieb liefert, was sie brauchen.
Demo anfordern