Das sind die 8 besten Software-Lösungen für Scope 1, 2 und 3 Emissionen 2026:
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Watershed
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Normative
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Plan A
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Sweep
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Greenly
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Persefoni
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Sphera
Scope 1, 2 und 3 Emissionen sind die drei Kategorien, in die das GHG Protocol alle Treibhausgasemissionen eines Unternehmens einteilt: direkte Emissionen aus eigenen Quellen (Scope 1), indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie (Scope 2) und alle übrigen indirekten Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3).
Die vollständige Erfassung aller drei Scopes ist für Unternehmen heute keine freiwillige Maßnahme mehr: Die CSRD verpflichtet berichtspflichtige Unternehmen zur Offenlegung von Scope 1, Scope 2 (beide Methoden) und allen wesentlichen Scope-3-Kategorien nach ESRS E1, SBTi verlangt eine vollständige Baseline als Einreichungsvoraussetzung, und Lieferkettentransparenz wird von Kunden und Investoren branchenübergreifend eingefordert.
In diesem Artikel stellen wir die 8 besten Software-Lösungen für Scope 1, 2 und 3 Emissionen vor, erklären die Unterschiede zwischen den Scopes und zeigen, worauf es bei der Auswahl ankommt.
Die 8 besten Software-Lösungen für Scope 1, 2 und 3 im Vergleich 2026
1) Dcycle
Dcycle ist eine SaaS-Plattform für die vollständige Erfassung, Berechnung und Berichterstattung von Scope 1, 2 und 3 Emissionen nach GHG Protocol – und verbindet diese direkt mit CSRD, EU-Taxonomie, LkSG und SBTi in einer einzigen Plattform.
Was Dcycle auszeichnet: Emissionsdaten werden nicht nur berechnet, sondern direkt für alle regulatorischen Anforderungen aufbereitet. Die CO2-Bilanz, die Unternehmen heute für ihre Klimastrategie erstellen, ist morgen gleichzeitig der CSRD-Bericht nach ESRS E1, die Grundlage für SBTi-Ziele und die Datenbasis für LkSG-Lieferkettenberichte.
Mit Dcycle können Unternehmen:
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Scope 1 (stationäre Verbrennung, Fahrzeuge, Prozessemissionen, flüchtige Emissionen) vollständig und automatisiert erfassen.
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Scope 2 nach beiden Methoden berechnen: location-based mit nationalen Stromemissionsfaktoren und market-based mit Herkunftsnachweisen (GOs) und PPAs.
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Scope 3 in allen 15 Kategorien abbilden: von eingekauften Waren (Kat. 1) über Geschäftsreisen (Kat. 6) bis zu Finanzierungsemissionen (Kat. 15).
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Lieferantenspezifische Primärdaten integrieren und über strukturierte Lieferantenportale einfordern.
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CSRD- und ESRS-E1-konforme Berichte direkt aus der Plattform exportieren.
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SBTi-Reduktionspfade automatisch berechnen und den Fortschritt kontinuierlich tracken.
Jetzt Demo anfordern und erfahren, wie Dcycle Scope 1, 2 und 3 vollständig automatisiert und regulatorisch aufbereitet.
2) Watershed
Watershed ist eine amerikanische Plattform für Enterprise-CO2-Management, die durch tiefe Datenintegrationen und eine strukturierte Scope-3-Methodologie überzeugt. Besonders geeignet für global aufgestellte Unternehmen mit komplexen Lieferketten und hohem Datenvolumen.
Watershed bietet primärdatenbasierte Berechnungen für Scope-3-Kategorie 1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen) und eine der umfangreichsten Scope-3-Methodologien am Markt.
Was Watershed bietet:
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Tiefe ERP- und Beschaffungssystem-Integrationen für alle drei Scopes.
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Strukturierte Scope-3-Methodologie für alle 15 Kategorien.
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Reporting-Templates für CSRD, CDP und SEC Climate Disclosure Rule.
3) Normative
Normative hat sich auf standardisierte und auditfähige Emissionsberechnungen spezialisiert und bietet eine der methodisch präzisesten Grundlagen für alle drei Scopes. Besonders stark bei der Identifikation der größten Emissionsquellen über eine detaillierte Hotspot-Analyse.
Die regelmäßig aktualisierte Emissionsfaktoren-Datenbank und lückenlose Berechnungsdokumentation machen Normative zur starken Wahl für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Auditfähigkeit.
Was Normative auszeichnet:
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Umfangreiche, aktualisierte Emissionsfaktoren-Datenbank für alle Scopes.
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Vollständige Dokumentation aller Berechnungsschritte für CSRD-Prüfungen.
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Hotspot-Analyse zur Priorisierung der größten Emissionsquellen.
4) Plan A
Plan A kombiniert die Erfassung aller drei Scopes mit Klimazielplanung und Nachhaltigkeitsreporting in einem integrierten System und ist besonders für mittelständische Unternehmen geeignet, die Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Daten parallel für CSRD, SBTi und interne Klimaziele nutzen möchten.
Vorteile von Plan A:
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Integrierte Scope-1-2-3-Erfassung und Reduktionszielplanung.
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Fokus auf europäische Regulierung: CSRD, EU-Taxonomie, SBTi.
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Intuitive Oberfläche mit geführten Workflows für alle drei Scopes.
5) Sweep
Sweep ist eine europäische Plattform mit besonderem Fokus auf Scope-3-Erfassung über die Lieferkette und strukturierte Lieferantenengagement-Programme. Für Unternehmen, bei denen Scope 3 den größten Teil der Emissionsbilanz ausmacht, bietet Sweep gezielte Werkzeuge, um genau diesen Bereich systematisch anzugehen.
Stärken von Sweep:
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Strukturierte Lieferantenengagement-Programme für Scope-3-Kategorie 1.
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Integrierte Scope-2-Optimierung durch Herkunftsnachweise und PPAs.
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CSRD- und CDP-Reporting-Templates für alle drei Scopes.
6) Greenly
Greenly ist eine europäische Plattform für automatisierte CO2-Bilanzierung, die besonders durch schnelle Implementierung und geführtes Onboarding überzeugt. Gut geeignet für Unternehmen, die mit Scope 1 und 2 starten und schrittweise Scope 3 aufbauen möchten.
Was Greenly bietet:
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Schnelle Einrichtung für Scope-1- und Scope-2-Erfassung.
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Geführte Workflows für den schrittweisen Aufbau der Scope-3-Bilanz.
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Unterstützung für CSRD, CDP und SBTi-Vorbereitung.
7) Persefoni
Persefoni bietet eine spezialisierte Carbon-Management-Plattform, die ursprünglich für Finanzinstitute entwickelt wurde. Besonders stark bei Scope-3-Kategorie 15 (Investitionen) nach PCAF-Standard und bei der Portfolioanalyse von Finanzierungsemissionen.
Hauptvorteile von Persefoni:
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Scope-3-Kategorie-15-Berechnungen für Banken und Asset Manager nach PCAF.
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Automatisierte Berechnung aller drei Scopes nach GHG Protocol.
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Unterstützung für CSRD, TCFD und Net-Zero-Banking-Commitments.
8) Sphera
Sphera bietet eine umfassende ESG-Plattform mit starkem Fokus auf operative Emissionsdaten und EHS-Integration, besonders geeignet für Industrieunternehmen mit standortbasierten Scope-1-Emissionen und komplexen Produktionsprozessen.
Stärken von Sphera:
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Standortbasierte Scope-1-Berechnungen für Industrieanlagen.
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EHS-Integration für operative Scope-1- und Scope-2-Daten.
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Skalierbar für global aufgestellte Industrieunternehmen.
Was sind Scope 1, 2 und 3 Emissionen?
Scope 1: direkte Emissionen
Scope 1 Emissionen sind alle direkten Treibhausgasemissionen aus Quellen, die ein Unternehmen besitzt oder kontrolliert. Sie entstehen unmittelbar durch die eigenen Aktivitäten: Stationäre Verbrennung (Gasheizung, Ölkessel), mobile Verbrennung (Firmenfahrzeuge), Prozessemissionen (Industrieproduktion) und flüchtige Emissionen (Kältemittellecks, HFCs).
Scope 1 und Elektrifizierung: Der wichtigste Hebel zur Scope-1-Reduktion ist Elektrifizierung: Heizung auf Wärmepumpe, Fahrzeugflotte auf Elektro, Prozesswärme aus erneuerbaren Quellen. Was heute als Scope-1-Emission anfällt, verschwindet durch Elektrifizierung aus der direkten Bilanz. Achten Sie jedoch darauf, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, sonst wandert die Emission nur in Scope 2.
Scope 2: indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie
Scope 2 Emissionen entstehen nicht am Unternehmensstandort, sondern bei der Erzeugung der bezogenen Energie: Strom, Fernwärme, Dampf und Kälte. Das GHG Protocol schreibt vor, Scope 2 nach zwei Methoden auszuweisen:
Location-based: Verwendung des durchschnittlichen nationalen Netzstromfaktors (z.B. Deutschland 2024: 0,233 kg CO2e/kWh).
Market-based: Berücksichtigung vertraglicher Vereinbarungen, Herkunftsnachweise (GOs) und PPAs. Bei 100 % Ökostrom mit verifizierten GOs kann die marktbasierte Scope-2-Emission auf null sinken.
Location-based vs. Market-based für CSRD und SBTi: CSRD und ESRS E1 verlangen die Ausweisung beider Methoden. Für SBTi Near-Term Targets zählt die marktbasierte Methode. Wer seinen Strom durch einen PPA oder Herkunftsnachweise als erneuerbar deklariert, erreicht seinen SBTi-Zielpfad für Scope 2 erheblich schneller.
Scope 3: alle 15 Kategorien der Wertschöpfungskette
Scope 3 Emissionen umfassen alle indirekten Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Bei den meisten Unternehmen machen sie zwischen 70 und 90 Prozent der gesamten CO2-Bilanz aus.
Das GHG Protocol unterteilt Scope 3 in 15 Kategorien: vorgelagert (Kat. 1–8) entstehen Emissionen bei der Herstellung eingekaufter Waren (Kat. 1), durch Kapitalgüter (Kat. 2), Brennstoff- und Energieaktivitäten (Kat. 3), Upstream-Transport (Kat. 4), Abfallentsorgung (Kat. 5), Geschäftsreisen (Kat. 6), Mitarbeiterpendeln (Kat. 7) und Upstream-Leasing (Kat. 8). Nachgelagert (Kat. 9–15) fallen Emissionen durch Downstream-Transport (Kat. 9), Weiterverarbeitung (Kat. 10), Produktnutzung beim Kunden (Kat. 11), Lebensende (Kat. 12), Downstream-Leasing (Kat. 13), Franchising (Kat. 14) und Investitionen (Kat. 15) an.
Scope-3-Wesentlichkeitsanalyse als erster Schritt: Nicht alle 15 Kategorien sind für jedes Unternehmen gleich relevant. Eine Wesentlichkeitsanalyse identifiziert die Kategorien über 1 % der Gesamtemissionen und konzentriert die Datenerhebung auf die wirksamsten Quellen. Für CSRD und SBTi sind alle wesentlichen Kategorien Pflicht.
Dcycle berechnet alle 15 Scope-3-Kategorien automatisch und bereitet die Ergebnisse direkt für CSRD, SBTi und EU-Taxonomie auf. Erfahren Sie mehr in einer kostenlosen Demo.
Demo anfordern →5 Kriterien für die Auswahl der besten Scope-1-2-3-Software
1) Vollständige Abdeckung aller drei Scopes und aller 15 Scope-3-Kategorien
Das wichtigste technische Kriterium ist die lückenlose Abdeckung aller Scopes und Kategorien. Viele Plattformen unterstützen Scope 1 und 2 gut, haben aber blinde Flecken bei Scope-3-Kategorien wie Kat. 11 (Nutzung verkaufter Produkte) oder Kat. 15 (Investitionen). Prüfen Sie konkret, welche Kategorien die Plattform methodisch vollständig unterstützt.
2) Beide Scope-2-Methoden: location-based und market-based
Für CSRD und ESRS E1 müssen beide Scope-2-Methoden ausgewiesen werden. Für SBTi Near-Term Targets zählt die marktbasierte Methode. Eine Plattform, die nur eine Methode unterstützt, erzwingt manuelle Nacharbeit oder liefert unvollständige CSRD-Daten.
3) Automatisierung und Datenintegration für alle drei Scopes
Scope-1-Daten kommen aus Energieabrechnungen und Fahrzeugverbrauchsdaten, Scope-2-Daten aus Stromrechnungen und Herkunftsnachweisen, Scope-3-Daten aus ERP-, Einkaufs- und HR-Systemen sowie Lieferanteninformationen. Eine gute Plattform verbindet alle diese Quellsysteme über native Konnektoren und reduziert den manuellen Erhebungsaufwand drastisch.
Scope-3-Kategorie 1 aus dem ERP: Die größte Scope-3-Quelle für die meisten Unternehmen ist Kategorie 1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen). Eine direkte Integration mit dem ERP-System oder der Buchhaltungssoftware ermöglicht die ausgabenbasierte Berechnung automatisch, ohne manuelle Dateneingabe. Das ist der schnellste Weg zur ersten vollständigen Scope-3-Bilanz.
4) Auditfähigkeit und CSRD-Kompatibilität nach ESRS E1
Externe Prüfungen nach CSRD verlangen eine vollständige Dokumentation: welche Emissionsfaktoren verwendet wurden, aus welcher Quelle, nach welcher Methodik, in welcher Version und mit welchen Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Software muss vollständige Audit Trails, Versionskontrolle und Quellenbelege als Standardfunktionen bieten.
5) Multi-Framework-Export: CSRD, SBTi, CDP und LkSG aus einer Datenbasis
Scope-1-2-3-Daten werden heute für mehrere Rahmenwerke gleichzeitig benötigt. Wählen Sie eine Plattform, die denselben Datensatz für CSRD-Berichte, SBTi-Einreichungen, CDP-Fragebögen und LkSG-Lieferkettenberichte aufbereitet, ohne dass Daten mehrfach eingegeben werden müssen.
Dcycle erfüllt alle fünf Kriterien. Erfahren Sie in einer kostenlosen Demo, wie die Plattform Scope 1, 2 und 3 vollständig automatisiert und für alle Rahmenwerke aufbereitet.
Demo anfordern →5 Vorteile einer modernen Scope-1-2-3-Software
1) Vollständige und konsistente Emissionsbilanz über alle Scopes
Eine spezialisierte Plattform stellt sicher, dass Scope 1, 2 und 3 nach einer einheitlichen Methodik berechnet und konsistent über Berichtsperioden hinweg verwaltet werden. Das eliminiert die häufigsten Fehler manueller Bilanzen: fehlende Scope-3-Kategorien, inkonsistente Emissionsfaktoren und nicht dokumentierte Methodik.
2) Erhebliche Zeitersparnis durch Automatisierung
Automatisierte Datenerfassung aus ERP-, Buchhaltungs- und Einkaufssystemen reduziert den jährlichen Aufwand von Wochen auf Tage. Besonders bei Scope-3-Daten über die Lieferkette macht Automatisierung den Unterschied zwischen einer vollständigen und einer lückenhaften Bilanz.
3) Auditfähige Dokumentation für CSRD und externe Prüfer
Eine moderne Plattform erstellt die gesamte Prüfungsdokumentation automatisch: Quellenangaben für jeden Datenpunkt, verwendete Emissionsfaktoren mit Versionierung, Berechnungsregeln und vollständige Änderungshistorie. Das reduziert den Aufwand für externe CSRD-Prüfungshandlungen erheblich.
4) Grundlage für SBTi-Ziele und Klimatransitionsplan
Belastbare Scope-1-2-3-Daten sind die Voraussetzung für SBTi-Einreichungen und den Klimatransitionsplan nach ESRS E1-1. Erst wenn alle drei Scopes vollständig und methodisch korrekt erfasst sind, kann ein Unternehmen glaubwürdige Reduktionsziele definieren und seinen Fortschritt nachweisen.
5) Einheitliche Datenbasis für alle Reporting-Pflichten
Scope-1-2-3-Daten, die einmal erfasst werden, fließen automatisch in CSRD-Berichte, EU-Taxonomie-Analysen, SBTi-Fortschrittsupdates und CDP-Fragebögen ein. Das verhindert Inkonsistenzen zwischen verschiedenen Berichten und spart erheblichen Mehraufwand.
Dcycle: Scope 1, 2 und 3 in einer integrierten Plattform
Vollständige Abdeckung aller drei Scopes
Dcycle ist als integrierte Plattform konzipiert, die Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Daten in einem einzigen System zentralisiert: automatisiert erfasst aus ERP- und Einkaufssystemen, methodisch korrekt nach GHG Protocol berechnet und direkt für alle regulatorischen Anforderungen aufbereitet.
Scope 1 wird durch direkte Integrationen mit Energiemanagementsystemen und Fahrzeugdaten erfasst. Scope 2 wird für beide Methoden berechnet und mit Herkunftsnachweisen verknüpft. Scope 3 wird über alle 15 Kategorien abgedeckt, mit Lieferantenportalen für Primärdaten und ERP-Integrationen für ausgabenbasierte Schätzungen als Einstieg.
Vom Scope-3-Datenpunkt zum CSRD-Bericht
Emissionsdaten in Dcycle fließen automatisch in CSRD-Berichte nach ESRS E1, EU-Taxonomie-Analysen, SBTi-Fortschrittsmessungen und LkSG-Lieferkettenberichte ein. Statt drei verschiedene Systeme für CO2-Bilanz, CSRD-Reporting und SBTi-Tracking parallel zu betreiben, deckt Dcycle alle Anforderungen aus einer einzigen Datenbasis ab.
Sehen Sie Dcycle in Aktion. Wir zeigen Ihnen in 30 Minuten, wie Scope 1, 2 und 3 vollständig automatisiert und für CSRD, SBTi und CDP aufbereitet werden.
Kostenlose Demo buchen →Häufig gestellte Fragen zu Scope 1, 2 und 3
Was ist der Unterschied zwischen Scope 1, 2 und 3?
Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus unternehmenseigenen oder kontrollierten Quellen: Fahrzeuge, Heizanlagen, Produktionsprozesse, Kältemittellecks. Scope 2 erfasst indirekte Emissionen aus dem Verbrauch eingekaufter Energie: Strom, Fernwärme, Dampf und Kälte. Scope 3 umfasst alle übrigen indirekten Emissionen in der Wertschöpfungskette in 15 Kategorien: von eingekauften Waren über Geschäftsreisen bis zu Produktnutzung beim Kunden und Investitionen. Scope 3 macht bei den meisten Unternehmen 70 bis 90 % der Gesamtemissionen aus.
Welche Scopes sind für CSRD Pflicht?
Alle drei Scopes sind für berichtspflichtige Unternehmen nach ESRS E1 Pflicht. Scope 1 und Scope 2 (location-based und market-based) müssen vollständig ausgewiesen werden. Scope 3 muss für alle wesentlichen Kategorien offengelegt werden. Für das erste Berichtsjahr gibt es eine Übergangsfrist für Scope 3 – ab dem zweiten Jahr sind vollständige Daten erforderlich. Zusätzlich ist ein Klimatransitionsplan nach ESRS E1-1 Pflicht.
Warum müssen Scope-2-Emissionen nach zwei Methoden berechnet werden?
Das GHG Protocol schreibt vor, Scope 2 sowohl location-based (mit dem durchschnittlichen nationalen Netzstromfaktor) als auch market-based (mit vertraglichen Herkunftsnachweisen oder PPA-Daten) zu berechnen und beide Werte auszuweisen. CSRD und ESRS E1 übernehmen diese Anforderung. Für SBTi Near-Term Targets zählt die marktbasierte Methode. Die Differenz zwischen beiden Methoden zeigt, wie viel ein Unternehmen durch erneuerbare Energiebeschaffung bereits erreicht hat.
Müssen Scope-3-Emissionen von Lieferanten direkt erhoben werden?
Nicht zwingend. Das GHG Protocol erlaubt drei Berechnungsansätze: ausgabenbasiert (spend-based) als Einstieg, aktivitätsbasiert mit spezifischen Datenpunkten und lieferantenspezifisch mit Primärdaten. Für CSRD-Prüfungen und SBTi-Einreichungen sind lieferantenspezifische Primärdaten vorzuziehen. Der Aufbau eines strukturierten Lieferantenengagement-Programms ist daher ein zentraler Schritt für eine belastbare Scope-3-Bilanz.
Wie hängen Scope 3 und das LkSG zusammen?
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und Scope-3-Reporting teilen dieselbe Grundlage: die systematische Erfassung von Lieferkettendaten. Emissionsdaten für Scope-3-Kategorie 1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen) überschneiden sich erheblich mit den für LkSG-Sorgfaltspflichten benötigten Lieferanteninformationen. Eine integrierte Plattform, die beide Anforderungen abdeckt, verhindert doppelte Datenerhebung.
Wie lange dauert der Aufbau einer vollständigen Scope-1-2-3-Bilanz?
Für Scope 1 und Scope 2 sind typischerweise 2 bis 6 Wochen realistisch. Die vollständige Scope-3-Bilanz über alle wesentlichen Kategorien kann je nach Datenverfügbarkeit und Integrationsaufwand 2 bis 4 Monate in Anspruch nehmen. Mit einer Plattform wie Dcycle, die ERP-Daten automatisch verarbeitet und Lieferantenportale für Primärdaten bereitstellt, lässt sich dieser Zeitraum erheblich verkürzen.